Unterwegs mit Kamera und Rucksack
Ich wohne im Kanton Zürich und arbeite im IT-Umfeld. In meiner Freizeit bin ich am liebsten draussen – zu Fuss, mit dem Velo oder mit der Kamera in der Hand.
Hier sammle ich Fotos von Ausflügen, Notizen zu kleineren Programmierprojekten und hin und wieder ein Rezept, das mir gelungen ist.
Landschaften und Details – meist in Schwarzweiss oder mit viel Nebel.
Am liebsten abseits der grossen Routen, mit Karte statt App.
Kleine Tools und Skripte für den Alltag, meist mit Linux.
Einfache Gerichte mit Zutaten aus der Region, am liebsten saisonal.
Eine kleine Auswahl von den letzten Touren.

15. November 2025 – Morgendlicher Nebel über dem See, das andere Ufer kaum zu erkennen. Alles in Grautönen, kein Wind. Genau mein Wetter.

3. Januar 2026 – Um sieben Uhr oben, die Sonne bricht durch den Nebel, die Bäume stehen als Silhouetten. Kein Mensch unterwegs.

21. Februar 2026 – Nach starkem Regen den Bachlauf im Sihlwald entlang, alles nass und dunkel. Mit dem 35er festgehalten.

12. April 2026 – Durch den Buchenwald hinauf, oben dann freie Sicht über den ganzen Kanton. Abends im Gegenlicht, die Schatten wurden lang.

9. Mai 2026 – Von der Egg aus ein Meer aus Nebel, die Hügel wie Inseln. Da hätte man stundenlang stehen können.

27. Juni 2026 – Drei Tage im Oberengadin, morgens Nebel im Tal, abends Gewitterstimmung über dem Bergell. Der Abstecher hat sich gelohnt.
Was bei uns zu Hause auf den Tisch kommt – nichts Ausgefallenes, aber alles bewährt.

500 g mehligkochende Kartoffeln reiben, gut ausdrücken und in heisser Butter bei mittlerer Hitze goldbraun backen, dabei immer wieder sanft andrücken. Das Spiegelei in einer zweiten Pfanne braten, mit Salz und Pfeffer würzen, auf der Rösti anrichten.

Kalbsfleisch in feinen Streifen scharf anbraten, herausnehmen, im Bratensatz Schalotten und Champignons dünsten, mit Weisswein ablöschen und mit Rahm verfeinern. Das Fleisch zurückgeben, kurz ziehen lassen – dazu Rösti oder Nüdeli.

Haferflocken über Nacht in Milch und Joghurt einweichen. Am Morgen einen geriebenen Apfel, Zitronensaft, Honig und gehackte Haselnüsse darunterziehen. Am besten schmeckt es mit einem Apfel vom eigenen Baum.

Teigwaren und Kartoffeln zusammen al dente kochen, mit kräftigem Bergkäse und Rahm mischen und in der Pfanne leicht überbacken. Mit gerösteten Zwiebeln und einem Löffel Apfelmus servieren – so wie es auf der Alp üblich ist.

Hefeteig mit Butter, Milch und etwas Zucker zu einem glatten Teig kneten, gehen lassen, in drei Stränge flechten und mit Eigelb bestreichen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad goldbraun backen – der Sonntagsbrunch ist gerettet.

Honig und Zucker erwärmen, mit Mehl, gehackten Mandeln, Orangeat und Zitronat zu einem Teig verarbeiten. Dünn auswallen, backen und noch warm in Stücke schneiden. Die Glasur aus Puderzucker und Kirschwasser kommt erst danach drauf.